GPS Geräte Test – Kleine und handliche Outdoor Navigation

GPS GerätFür viele Outdoor – Fanatiker ist ein GPS Gerät mittlerweile ein Muss. Es kann vor allem bei der Outdoor Navigation lästige Papierkarten ersetzen und wichtige Daten aufzeichnen. Im Urlaub kann es sogar zum Tourenguide werden. Die GPS Ortung bietet vor allem für Outdoorer viele praktische Funktionen.

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Obwohl es mittlerweile auch schon viele Apps zu diesen Zwecken für Smartphones gibt, haben Outdoor GPS Geräte doch ihre Vorteile. So können sie zum Beispiel auch schon mal einen Sturz einstecken und sie sind wasserdicht. Auch die Stromversorgung ist beim GPS Gerät besser.

Outdoor GPS Geräte gibt es mit den verschiedensten Funktionen für all die verschiedenen Aktivitäten. Wanderer wählen zum Beispiel einen anderen Weg als Radfahrer um an ihr Ziel zu gelangen. Manche Modelle sind also besser für Radtouren geeignet, andere sind besonders für Anfänger oder Geocaching gedacht.

Worauf sollte also beim Kauf geachtet werden und welche Unterschiede gibt es?

Globale Navigationssatellitensysteme ermöglichen die Benutzung und Funktion von GPS Geräten. Durch den Empfang von Signalen (Funkcodes) können genaue Positionen und Uhrzeiten auf der Erde und in der Luft ermittelt werden. Die meisten Outdoor Navis benutzen das Global Positioning System der USA (GPS).

Einige Modelle sind auch bereits für GLONASS, das Navigationssatellitensystem der Russischen Förderation, vorbereitet. GPS – Empfänger benutzen mehrere Kanäle um ihre Signale zu empfangen. Die meisten Modelle haben 12 Kanal – Empfänger.

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Sehr wichtig ist natürlich eine hohe Genauigkeit des GPS Empfängers. Umso größer ist dann auch die Genauigkeit der Ortsbestimmung. Vor allem Käufer, welche das GPS Gerät für Wanderungen in Wäldern oder im Gebirge benutzen möchten, sollten darauf achten, dass das Gerät einen hochempfindlichen GPS Empfänger hat. Ansonsten kann es schwierig sein, ein gutes GPS Signal herzustellen.

Auch für Geocaching (elektronische Schatzsuche) ist eine hohe Genauigkeit der Ortsbestimmung sehr wichtig. Schon eine Abweichung von mehreren Metern kann die Schatzsuche behindern. Doch auch in der Stadt kann es zu Problemen beim Empfang kommen. Vor allem wenn viele Hoch- oder Wohnhäuser in der Umgebung sind, können manche Geräte Schwierigkeiten mit dem Satellitenempfang haben.

Paar wandert in den BergenAuch das Display macht so einiges aus an einem GPS Gerät. Es sollte kein glasklares Bild, wie auf dem Smartphone, erwartet werden. Hier gilt, je größer das Display, desto besser die Auflösung und Darstellung der Karte. Viele GPS Geräte sind mit einer Standardkarte ausgestattet. Weitere Karten können später gespeichert werden.

Das Display sollte auf jeden Fall auch bei Sonnenlicht gut ablesbar sein. Viele Modelle haben dafür ein transreflektives Display. Diese Displays nutzen die darauf scheinende Sonne als Lichtquelle. Doch auch Geräte mit einstellbarer Hintergrundbeleuchtung können gut funktionieren.

Die meisten neuen Navigationssysteme haben einen Touchscreen. Da viele Leute das vom Smartphone kennen, ist diese Funktion auch hier beliebt. Wenn man allerdings in der Kälte oder auf Radtouren Handschuhe trägt, ist die Bedienung schwierig. Hier sollte man darauf achten, dass das GPS Gerät auch Tasten zur Bedienung hat.

Manche Modelle bieten auch einen Joystick. Die Meinungen dazu sind jedoch unterschiedlich.

Egal, ob das Gerät auf Radtouren, in der Stadt oder zum Wandern genutzt werden soll, wichtig ist in jedem Fall eine gute Batterielaufzeit. Die meisten Geräte nutzen entweder herkömmliche AA- oder AAA – Batterien. Das ist praktisch, da diese fast überall erhältlich sind. Es gibt allerdings auch transportable Ladegeräte, die zum Beispiel am Fahrrad angeschlossen werden können und somit einen Akku auch unterwegs aufladen können.

Ansonsten sollte die Batterie im Raum von 12 bis 17 Stunden halten. Je mehr Funktionen das Gerät hat, desto mehr Energie wird natürlich auch verbraucht. Wer also lange Touren plant, sollte dies vorher wissen.

Auch über vorhandene Karten sollte man sich vor dem Kauf Gedanken machen. Einsteiger – Navigationsgeräte sind meist mit Basiskarten ausgestattet. Diese sind eher ungenau und meist nicht flächendeckend. Es gibt jedoch mehrere Apps und Internetseiten, wo man weitere Karten herunterladen kann.

Achten Sie bei einem Kauf außerdem auch darauf ob Sie bei ihrem GPS-Gerät einzelne Wegpunkte setzen können. Das erleichtert die Orientierung zu einem späteren Zeitpunkt oder auch bei Dunkelheit extrem. Außerdem können Sie dadurch besondere Orte oder wichtige Ereignisse markieren, zu denen Sie dann bei einer zweiten Tour problemlos wieder zurück finden können.

Frau bedient GPS GerätManche GPS Geräte haben nur einen internen Speicher. Dieser kann innerhalb kurzer Zeit voll sein, wenn man das Gerät ständig und für verschiedene Orte benutzt. Für Anfänger sollten diese Modelle erstmal genügen. Praktisch ist jedoch ein Slot für SD – Karten. So kann man beliebige Karten auf das Gerät laden.

Fahrrad GPS Geräte werden auch immer beliebter, auch wenn es hier eine kleine Lernkurve gibt. Ein Fahrrad GPS Gerät muss auf jeden Fall Touren (oder Tracks) aufzeichnen und zeigen können. Praktisch ist auch ein großes Display, auf dem digitale Landkarten angezeigt werden können. Ohne eine stabile Halterung geht natürlich gar nichts.

Manche Modelle werden bereits mit einer Fahrradhalterung geliefert. Diese sollte passgenau sein, damit das GPS Gerät nicht runterfallen kann. Doch auch für diese Fälle sollte das GPS Gerät sehr robust sein.

Wer sich seine Touren selber zusammenstellen möchte, sollte auf einige Zeit am Computer eingestellt sein. Dafür muss man später allerdings nicht seine Radtour unterbrechen um die Papierkarte aus dem Rucksack zu holen und sich zu orientieren.

Ebenfalls ein wichtiger Punkt bei einem Fahrrad GPS-Gerät ist die Geschwindigkeitsanzeige. Vor allem bei längeren Touren hat man somit immer im Blick ob man das Ziel zum ausgerechneten Zeitpunkt erreicht und ob man, je nach Fortschritt, auch mal langsamer oder eben schneller fahren muss.

Wer das GPS Gerät zum Wandern benutzen möchte, sollte diese Funktionen ins Auge nehmen. Manche Modelle haben einen 3 – Achsen Kompass. Dieser funktioniert auch im Stillstand oder wenn das Gerät nicht waagerecht gehalten wird.

Die meisten Modelle mit Kompass haben zugleich einen Höhenmesser. Hier wird die Höhe nicht mehr mit GPS errechnet, sondern per Druckdose. Ein barometischer Höhenmesser kann vorallem im Gebirge praktisch sein.

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Für Leute, die das GPS Gerät zum Geocaching benutzen möchten, gibt es bestimmte Funktionen, die dafür sehr praktisch sind. Geocaching ist wie eine GPS Schnitzeljagd, auf der man versteckte Schätze sucht. Im Internet kann man dafür GPS Koordinaten finden und auf die Suche gehen. Das GPS Gerät sollte also die manuelle Eingabe von GPS – Koordinaten ermöglichen.

Auch die Anzeige zur Entfernung und Richtung zum Ziel sind wichtig. Anfänger sollten mit einem Basismodell zufrieden sein. Für eingefleischte Schatzsucher gibt es Geräte, die das papierlose Geocaching ermöglichen sollen. Damit können auch Beschreibungen, Infos zum Gelände, Schwierigkeit und weitere Daten gespeichert werden.

Mann mit Landkarte und GPSNicht ganz so verbreitet, aber auch immer beliebter sind Golf GPS – Geräte. Damit kann die genaue Position des Golfers auf dem Platz, sowie dessen Entfernung zu Hindernissen und bis zur Fahne errechnet werden. Die einzige Voraussetzung ist, dass der Golfplatz vorher ausgemessen wurde oder es dafür Satellitenbilder gibt. Ein Golf GPS Gerät ist also wie ein kleiner elektronischer Caddie.

Sogenannte GPS Datenlogger sind eher kleine Geräte, die oft am Handgelenk oder dem Schlüsselbund getragen werden können. Sie können keine digitalen Karten anzeigen, dafür aber verschiedene Positionen aufzeichnen. So können zum Beispiel Jogger oder Radfahrer ihren zurückgelegten Weg aufzeichnen.

Fotografen benutzen diese Geräte auch um ihren Bildern dem genauen Ort zuzuordnen. Dank ihrer simplen Bedienung werden auch die GPS Datenlogger immer beliebter.

Vorteile und Nachteile eines GPS-Gerätes

Vorteile eines GPS-Gerätes:

  • kein Kompass und keine Karte mehr nötig
  • viele nützliche Features und Tools (Höhenmesser, Wegpunkte, Routen, etc..)
  • integrierter Speicher für zusätzliche Karten und eigene Wege

Nachteile eines GPS-Gerätes:

  • man ist auf die Batterien oder den Akku angewiesen
  • extra Karten sind ziemlich teuer

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